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Rolls Royce

markenlexikon

Der Markenname Rolls Royce steht seit
jeher für luxuriöse und begehrenswerte Automobile



Henry Royce geboren 1863

Sir Charles Stuart Rolls

Rolls Royce LTD gegründet 1906 von oben genannten


Henry ROYCE geb. 1863, war schon ein erfolgreicher Geschäftsmann, als er zum Auto kam.
Etwa um 1903 - er hatte schon einen franz. Decauville - baute er aus Spaß drei Autos.
Um die gleiche Zeit fuhr der junge Sir Charles Stewart ROLLS bereits Autorennen und begann,Automobile aus Frankreich zu importieren, die Firma in London hiess C.S.ROLLS.

1904 hat man sich zusammengeschlossen, ROYCE baute die Autos., ROLLS verkaufte sie.
Auf dem Pariser Autosalon von 1904 zeigte ROLLS & Co. Die ersten ROLLS-ROYCE.

1906 wurde die ROLLS-ROYCE LTD: in der Conduit Street in London gegründet.
Die Produktion war in Derby angesiedelt, wo sie bis 1939 blieb, dann ab 1945 in Crewe.






Statue Henry Royce


Sir Charles Rolls
Ebenfalls 1906 wurde der SILVERGHOST vorgestellt,ab 1907 als 40/50 hp in Produktion.

1910 starb der jüngere von beiden, Charles Rolls, bei einem Flugzeugabsturz.
Das Markenzeichen, die roten Buchstaben RR, wurde schwarz.
Es wurden auch kleinere Wagen als der große 7,1 Liter-GHOST gebaut, jedoch nur wenige.

Im ersten Weltkrieg begann bei RR der Flugmotorenbau, bis heute eine Domäne der Firma.
Gepanzerte Aufbauten machten die GHOST kriegstauglich, siehe „Lawrence von Arabien“.

Ab 1919 ging die Fertigung der Silverghost weitgehend unverändert weiter.
Es kamen aber auch wieder kleinere Typen für den Selbstfahrer hinzu (20 hp).

 


Silverghost


Die Phantom:


1919 wurde die amerikanische ROLLS-ROYCE –Schwester in Springfield/Mass. Gegründet.
Seitdem gibt es die linksgelenkten sog. Springfield –RR. (Produktionsende 1930 mit Phant. I)
1925 ersetzte der NEW PHANTOM (I) den Silverghost, 1929 folgte der Phantom II.

1931 wurde Bentley erworben und die sog. Derby-Bentley ergänzten das Programm gut.
Der kleinere 20 hp wurde 1929 durch den 20/25 ersetzt, der bis 1936 lief, gefolgt von 25/30.

1933 starb Henry Royce im Alter von 70 Jahren. Die Firma war schon lange Aktiengesellschaft.
Der großartige 12-Cylinder 7,3 Liter des Phantom III stellte 1935 die Spitzenleistung dar.

Die Flugmotoren:


1939 bis 1945 baute Rolls Royce in allen Werken Motoren, speziell Merlin-Flugmotoren.
Hier liegt der Grundstein für die spätere Dominanz der RR-Düsentriebwerke weltweit.
Daß BMW als deutscher Düsenmotor-Produzent mit RR zusammenging, ist kein Zufall.

Nach 1945 wurde mit dem Übergangsmodell Wraith die Produktion wieder aufgenommen
Die Phantom folgten mit den Nummern IV-V und VI.
Im kleinen Segment standen die Paralleltypen Rolls und Bentley zur Verfügung.

Der etwas turbulente Übergang von Rolls Royce zu BMW und von Bentley zu VW ist eine eigene Story, die sich in unserer Zeit abspielt. Man kann sich in der Zeitung informieren.

Da alle ROLLS ROYCE bedeutend sind, soll hier nur DER genannt werden, der für alle steht:
Der Rolls Royce SILVERGHOST in der sog. London-Edinburgh-Ausführung von 1912.

Die Kühlerfigur „Spirit of Ecstasy“ wurde vom Bildhauer Charles Sykes 1911 nach dem Modell von Miss Eleonore Thornton geschaffen, der Legende nach Sekretärin des bekannten Automobil-Enthusiasten Lord John Montagu of Beaulieu.
Dessen Sohn Edward hat übrigens das berühmte Museum auf dem Familiensitz errichtet und war lange Jahre Präsident der FIVA, des Weltverbandes der Oldtimer-Clubs.
Aus der äußerst umfangreichen Literatur empfehlen wir zum Einstieg Halwart Schrader, Rolls Royce Automobile (und Bentley ab 1931) im gleichnamigen Verlag.


Phantom I

 

 

 

 


Supermarine Spitfire mit Merlin- Triebwerk

 

 

 

 

 


Kühlerfigur: Spirit of Ecstasy

 

 

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