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Glas

markenlexikon

Glas - Landmaschinen und anderes aus Dingolfing.


Über hundert Jahre waren die Glas in Dingolfing ganz ordentliche Niederbayern und versorgten ihre Landsleute und später auch den Rest der Welt mit Mähmaschinen, Häckslern, Heuwendern und Mähdreschern. Plötzlich, im Jahre 1951 jedoch, tritt GLAS in die Reihe der Fabrikanten von Motorfahrzeugen für den Straßenverkehr ein, beginnend mit einem Roller namens Goggo, gefolgt 1955 vom GOGGOMOBIL.
Das war nun eine kleine Sensation und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn „der Goggo“ – nicht etwa das Goggo – war eine richtige Limousine aber im Kleinformat von 2,9 m Länge bei einer Breite von 1,3 m und trotzdem tatsächlich Platz für 4 Personen! Die Motorisierung besorgte ein 250 ccm 2-cylinder Zweitakter und das Geheimnis des Erfolges war, dass man mit dem Führerschein der alten Klasse IV – also Motorrad – fahren durfte. Fast 300.000 Goggo wurden gebaut, die meisten mit 250 ccm/14 PS, einige auch mit dem „großen“ 400 ccm/20 PS Motor, von dem auch das bildschöne Mini-Coupè angetrieben wurde. 1969 endete die Produktion des Goggo, lange nachdem Glas 1966 in den Besitz von BMW übergegangen war.


Goggo Roller 1055

Goggo Lastenroller

Goggo Roller

Goggomobil



Goggomobil

Kleintransporter


Glas


Glas Drillmaschiene


Glas Maschienen Teile



Goggo Roller


Goggomobil
Dazwischen jedoch hat Glas sich auch in anderen Regionen der Auto-Palette energisch bewegt, beginnend mit dem Glas ISAR von 1958 (600/700 ccm 2-Takt-Boxer) und gefolgt 1962 vom 1,o bis 1,3 Liter 4-cylinder mit hochmodernem OHC-Motor und Nockenwellenantrieb über Zahnriemen, was andernorts erst sehr viel später kam, hier jedoch in der „Erprobungszeit“ zu manchen Problemen führte........


Glas Isar

Glas Isar

Glas Isar


Glas Isar Kombi

Unerschrocken erfolgte 1964 der Einstieg in die gehobene Mittelklasse mit einem 1,7-Liter 4-cylinder, der es bis auf 100 PS brachte und BMW Konkurrenz machen sollte! Ein bildschönes GT-Coupè, von Frua in Turin gezeichnet und gebaut (Karosse) hätte das Zeug gehabt, Opels Manta und Fords Capri auszustechen.

Leider, leider aber war es die Kapitalseite, die das verhinderte, denn mit diesem Programm war Glas voll in der Großindustrie gelandet und hatte sich ganz einfach übernommen in jeder Hinsicht, trotz aller Genialität bei den technischen Lösungen.
Den Schlussstein setzte das Projekt GLAS 2600/3000 V 8 von 1966, wiederum von Frua gezeichnet/gebaut, wunderschön und stark mit 160 PS und DeDion-Hinterachse, dem Maserati ähnlich und so auch schnell zum „Glaserati“ mutiert.


Glas V8 Finish

Glas V8

Glas V8


Isar Goggomonil Werke




Glas Einachsanhänger



Glas V8

Wie schon gesagt übernahm BMW 1966 die Automobilproduktion von Glas und baute einige der Modelle weiter, zum Teil sogar unter dem Signet BMW (Glas V8) bzw. als eigenes Modell beim GT, der so mit BMW-Motor zum BMW 1600 GT wurde. Heute steht in Dingolfing ein modernes BMW-Werk, in dem BMW-Mittelklassewagen gefertigt werden.


Glas 1004

Glas 1700

Glas 1204


Glas Werke Dingolfing


Glas 1300 GT



Glas 1300 GT

Die Familie Glas hat sich durch „Das GOGGOMOBIL“ unsterblichen Ruhm in der deutschen Autoindustrie erworben, es gilt heute –besonders das Coupè- als Kultfahrzeug der Goggo-Bewegung. Wer einen Glas V 8 besitzt kann sich glücklich schätzen, denn das viersitzige Coupè ist so selten (nur 666 Stück) dass es einem Maserati inzwischen tatsächlich gleichkommt.

Damit sind die bedeutendsten Glas-Automobile abgedeckt, es sind das Erste und das Letzte.


Goggomobil Coupé



Glas 2600 V8
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