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Bugatti

markenlexikon

Es gibt nur ganz wenige Automobilfirmen, die dermaßen von einer großen Persönlichkeit geprägt wurden, wie die Firma ETTORE BUGATTI AUTOMOBILES gegründet 1910.



Ettore Bugatti geboren 1881



1881 wurde Ettore Bugatti in Mailand geboren, die Familie war künstlerisch/technisch orientiert. Ettore begann mit 18 Jahren eine unbezahlte Lehre in einer Fahrradfabrik.

1900 hatte er sein erstes eigenes „Auto“ gebaut und nannte es stolz Typ 2. Es folgten weitere „Lehrjahre als Konstrukteur“ bei De Dietrich und Mathis im damals deutschen Elsass und bei der Firma Deutz (OTTO-Motor) in Köln. Mit Hilfe des Barons deVizcaya kam es dann 1910 zur Gründung der eigenen Firma.


Der kleine Typ 10 war das erste Produktionsmodell mit 4 cylindern und ca. 1,300 ccm. Das war schon ein echter Bugatti mit obenliegender Nockenwelle und den berühmten sog. „Bananen“-förmigen Ventilstößeln. Es folgt schnell Typ 13 und erste Rennerfolge.
Die bekannte Ovalform des Kühlermantels erschien erstmals 1912 am Typ 13. Ca. 450 Bugattis wurden bis zum Beginn des 1.WK hergestellt.
Die Typnummern laufen stark durcheinander, denn Ettore nahm dauernd neue Projekte persönlich in Konstruktion, die z.T. nicht produziert wurden.

Der Typ 18 z.B. (Roland Garros zugeschrieben) war ein 5-Liter 4-cylinder/jeweils 3 Ventile Da die Bremsen nicht ganz so gelungen waren und Kritik aufkam, sah sich Ettore zu der Bemerkung veranlasst, "Ich baue meine Autos zum Fahren und nicht zum Bremsen“. Dies zeigt seinen sehr eigenwilligen Charakter bereits in den Anfängen.




Ettore Bugatti



Typ 13 Rennwagen

 


Typ 18 - Roland Garros

1914 in Mailand –wegen des Kriegsausbruches – konstruierte Bugatti seinen ersten 8-cylinder

1919 übernahm er wieder seine Fabrik im nunmehr französichen gewordenen Molsheim/Elsas Es begann jetzt die Serienfertigung des 4-cylinder-16-Ventil-Motors als „Markenzeichen“ In den sog. „Brescia-Modellen“ waren diese 1,5 Liter Motoren sehr erfolgreich im Rennen Sie legten den Grundstein der sagenhaften Rennerfolge in den 20iger Jahren.

 


Typ 13 Brescia


Der Typ 30 von 1922 – mit hydraulischer Vorderradbremse ! – lässt bereits den berühmten Nachfolger ahnen mit seinem 2 Liter-8 cylinder Motor.: Der legendäre Typ 35.

Wir fassen uns kurz – die Erfolge sind ungezählt, bis ca. 1935 beherrscht Bugatti die Rennszene weltweit mit den 35ern, den 51 und 54 und zuletzt den 59.

Natürlich wurden die Tourenwagen als Geldbringer in den 20er und 30er Jahren bevorzugt. 

Die Nummerierungen langweilen, aber der Typ 57 sticht hervor als größter finanzieller Erfolg.
Typ 41 übrigens war der größte, der ROYALE mit 13 Liter Hubraum und nur 7 mal gebaut.

1939 endete die Autoproduktion, die zum Schluß nur noch Tourenwagen umfasste. Die Bugatti-Werke wurden vom Deutschen Reich gekauft und Hans TRIPPEL baute dort in den nächsten 6 Jahren seinen berühmten Schwimmwagen für das Militär.

Nach 1945 kam Ettore zurück nach Molsheim und es kam zu einigen kleinen Projekten, die sich aber nicht realisieren ließen

Am 21. August 1947 starb Ettore Bugatti in Neuilly bei Paris

Die Firma überlebte mit diversen technischen Projekten und durch Motorenbau etc. bis 1963.

Sie wurde zu diesem Datum von Hispano-Suiza übernommen, die sich aber auch längst vom Automobilbau verabschiedet hatten. Die im Werk befindlichen Bugatti-Automobile waren schon früher an die bekannten Gebr.Schlumpf übergegangen, die das großartige Bugatti-Museum in Mühlhausen/Elsass. Errichtet haben ca. 6.500 Bugatti wurden gebaut. Ein hoher Prozentsatz hat überlebt.

 


Typ 35 C


Typ 41 Royale



Schwimmwagen 166 G

 

 

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