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BMW -Bayerische Motorenwerke

markenlexikon

— Gustav Otto Sohn von Nikolaus August Otto

— Karl Rapp

— Bayerische Flugzeugwerke AG

— Bayerische Motoren- Werke AG



Die Ursprünge der Firma BMW gehen auf die Zeit vor dem ersten Weltkrieg zurück. Etwa um 1908/1910 begann der Sohn von N.A.Otto/Erfinder des OTTO-MOTORS, nämlich GUSTAV OTTO auf dem Oberwiesenfeld bei München Flugzeuge zu bauen.

Später kam ein Mann Namens KARL RAPP hinzu und im Jahre 1916 schlug die Geburtsstunde der BAYERISCHEN FLUGZEUGWERKE AG. Aus dieser Zeit stammt das Markenemblem, der sich drehende Flugzeupropeller. Es entstanden eine ganze Reihe von guten Flugmotoren für die Königlich-Bayerische Luftfahrttruppe bis 1918, dann wurde uns in Deutschland das Fliegen verboten. Es folgten schwierige Jahre des sich-über-Wasser-Haltens bis dann 1922 die BAYERISCHE MOTOREN-WERKE AKTIENGESELLSCHAFT entstand.

Mit dem ersten BMW-Motorrad R 32 begann dann die sehr erfolgreiche Zeit. Der Motorradproduktion bei BMW, die bis heute einen wichtigen Teil darstellt.

1928 stieg man dann in den Automobilbau ein und übernahm die DIXI-WERKE in Eisenach/Thüringen (gegründet 1896).

Man produzierte bei DIXI den Lizenznachbau des englischen Austin 7 , der ersteinmal fortgeführt wurde - allerdings unter dem Namen BMW als Typ 3/15 mit 750 ccm und 15 PS.

1932 folgte dann der erste „echte“ BMW namens AM 1 (Auto München) Typ 3/20, wobei die Karosserie von Mercedes in Sindelfingen gefertigt wurde !!
Spätere Karosserien kamen dann nicht mehr vom Konkurrenten sonder von Ambi-Budd. Es entstanden in den 30er Jahren viele modernste und bestechend schöne Automobile. Die Produktion AUTO LIEF IMMER IN EISENACH, niemals in München (Motorrad etc.). Der bedeutendste Konstrukteur dieser Zeit bis 1964 war FRITZ FIEDLER.

Die bedeutendsten Autos der Vorkriegszeit bei BMW waren:

  • 315/319 Limousinen und ganz besonders die Sportzweisitzer. 
  • 327 Luxuscabriolet auf Basis des überaus erfolgreichen Typ 326. 
  • Und natürlich der legendäre Typ 328, seiner Zeit weit voraus in Technik und Leistung.

 


Gustav Otto


Karl Rapp


BMW R23

 


BMW 3/20

 

 


BMW 328 Roadster


Während des Krieges baute BMW natürlich Flugmotoren und war entscheidend beteiligt bei den ersten TURBINEN/ DÜSENMOTOREN für die in Deutschland erfundenen Düsenjäger.

Nach dem Kriege bauten die Eisenacher Werke unter russischer Leitung den 326 und 327 zunächst weiter, bis dann der EMW auf 326-Basis folgte als Typ 320. Das Werk in München begann natürlich mit der Motorrad-Produktion und war sehr erfolgreich darin. Schnell kamen dann die berühmte BMW-Isetta als Kleinstauto hinzu. Über den großen BMW 501 – auch auf Basis des Vorkriegsmotors vom 326 – nahm BMW dann in München erstmals die Autoproduktion auf. Es folgten die sehr guten „mittleren“ BMW der Neuen Klasse vom 1500-Serie bis zum 2002 TISA.

Wichtigste Automobile der Nachkriegszeit waren:


  • 502 V-8 3200 „Barockengel“. 
  • Der von Graf Görtz gezeichnete unglaubliche 507. 
  • Die kompakten Serien 1500/2002.

Der große Durchbruch kommt für BMW erst spät in der neueren Zeit ab den 80er Jahren. Dann aber mit Wucht und dem Aufstieg zum Großproduzenten analog Mercedes.

 


Messerschmitt Me 262 B mit BMW- Turbinen


BMW Isetta

 


BMW 507

 

 

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