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Aston Martin

markenlexikon

Die Ursprünge dieser berühmten englischen Sportwagenmarke gehen zurück bis 1913/14. In London-Kensington betrieben Robert Bamford und Lionel MARTIN eine kleine Autowerkstatt.


Man veränderte vorhandene Fahrzeuge für Sportzwecke und Martin fuhr selbst Rennen.

Der erste eigene Prototyp erschien 1920 in der
1 ½-Liter Klasse als „ASTON-MARTIN“.

ASTON hill war ein bekanntes Bergrennen und
MARTIN der Name des Gründers.

Es folgte eine kleine Serienproduktion von ausschließlich Sportwagen der 1 ½-Ltr-Klasse

1928 erschien mit dem „International“ der Vater aller folgenden AM mit OHC-Motor.
Mehrheitlich 2-sitzige Roadster gab es aber auch einige wenige Tourer und Saloons.

Der Inspirator der technischen Entwicklung wurde BERTELLI, italienischer Herkunft.

 



Lionel Martin


Robert Bamford
Der motorsportlich äußerst erfolgreiche 1 ½-Ltr blieb Basis bis 1936 (Le Mans & Ulster).

1936 erschien der 2 Litre ebenfalls als 4-cylinder-Trockensumpf-Hochleistungs-Motor.

Die Gesamt-Vorkriegsproduktion umfasste 600 Fahrzeuge bis 1940.

Aston Martin Atom
Während des Krieges etwa um 1942, wurde der Prototyp „Atom“ völlig neu konstruiert.

In einem Kastenrohrrahmen mit Einzelradaufhängung vorn saß ein neuer 2-Liter 4-cylinder.

1947 kaufte der bekannte Traktorenfabrikant David BROWN die Firma und auch Lagonda.

1948 erschien dann aus dem neuen Werk in Feltham der DB 1, nur 14 mal gebaut und selten.

Der ruppige und mit 90 bhp nicht gerade starke 4-cylinder passte nicht in DBs Konzept.

Mit Lagonda kam der dort von W.O.Bentley und Watson entwickelte neue 2,6-Ltr-6-cylinder.
1950 vom DB 2 über DB 3/3 S bis zum DB Mk.III 1959 als 3-Litre die Basismotorisierung.

Ungezählte Rennen und Rallies haben Aston Martin mit diesem Motor gewonnen (240 bhp !).

David Brown
1957 kam der neue, von Tadek Marek entwickelte 3,7-Ltr.6-cylinder zum Einsatz im DB R2.

Die Firma war in das neue und noch heute „bewohnte“ Domizil in Newport Pagnell gezogen.

Die berühmten DB 4-5-6 folgten mit GT und Zagato-Versionen, DB 5 für „James Bond“.
Vantage steht immer für die Top-Leistung, Volante bezeichnet ein Cabriolet (DHC).

DB5


Aston Martin Zagato
Es folgten die DBS in neuer Karosserie mit dem 3,9 Ltr. 6-cyl (325 bhp Vantage) 1967.

1969 gab es dann einen neuen 5,4 Liter Alu-V 8 -4 OHC Motor (345 bhp standard-version).

Dies ist der berühmte Motor mit der Signatur des Monteurs, der ihn zusammenbaute.

Handarbeit in jedem Bereich vom Rahmen bis zur Alukarosse sind Merkmale aller AM-Autos.

Das Werk in Newport-Pagnell war bis zur Übernahme durch Ford Ende der 90er Jahre ein Mekka für den wirklichen Automobil-Liebhaber.

Die Geschichte von Aston Martin endet mit dem letzten gebauten V 8 aus Newport Pagnell.
 
Die Firma hatte nach der Ära David Brown ab 1972 allergrößte finanzielle Probleme und geriet verschiedentlich in die Hände von Finanzspekulanten. Die Produktion wurde unter größten Entbehrungen für die Mitarbeiter konsequent aufrechterhalten.

Rettung brachte der weithin bekannte große Automobilenthusiast VICTOR GAUNTLETT in den 80er Jahren.

Aston Martin konnte sich erholen und erlebte einen neuen Höhepunkt ihrer Geschichte.

Victor Gauntlett
Ähnlich Bentley 1931 mußte auch Aston Martin unter das Dach eines finanzstarken Großkonzerns flüchten. So ist zumindest das Überleben eines berühmten Namens gewährleistet. Alles weitere mögen unsere Nachkommen beurteilen.  
Die berühmtesten Modelle von Aston Martin sind:

  • INTERNATIONAL von 1928.
  • Ulster Rennsportwagen von 1934.
  • Der Prototyp „Atom“ von 1942.
  • DB Mk III von 1959 als letzter der „Bentley-motorisierten“.
  • DB 3 S Teamcars von 1953.
  • DB 4 GT Zagato von 1960 – nur 19 mal gebaut.
  • DB 5 als sog. „James-Bond-Wagen“ von 1963.
  • Der letzte AM V 8 aus der handgearbeiteten Produktion in Newport Pagnell.
 
Die Literatur ist äußerst umfangreich. Für den Einsteiger empfehlen wir:

Aston Martin von Dalton Watson, der Insider wird die History der Marke aus Technischer Sicht des Aston Martin Owners Club bevorzugen (AMOC).
 
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